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3. März 2011

Frühlingsmuffins und ein Fazit

Da der Frühling bei uns leider nach wie vor auf sich warten lässt und ich gestern keinen einzigen Sonnenstrahl entdecken konnte, wurden kurzerhand "Frühlingsmuffins" gebacken. Das war zwar nicht das im letzten Post angekündigte Rezept, doch ich wollte etwas schön fruchtiges, dass einem bei dem grauen Wetter zumindest das Frühlingsgefühl in den Mund zaubert. Und da ich letzte Woche auf dem Markt wie eine Wilde Zitronen eingekauft habe, lagen Zitronenmuffins nahe. Noch ein wenig Himbeeren für die Komponente "Sommer" und los ging's. 



Eine Sache habe ich jedoch nicht gemacht, die ich sonst immer mache und ab heute auch wieder tun werde: Vor dem Backen gucken, ob auch wirklich alle Zutaten da sind. Und zwar in der richtigen Menge. Was mir nämlich beim Zusammenrühren plötzlich auffiel war, dass ich nur noch zwei statt drei Eier hatte. Das ist aber ja kein Beinbruch und so habe ich eine halbe Banane mit hinzu gegeben (!?!). Ich habe letztens im Fernsehen gesehen, dass ein TV-Koch sagte, man könne Eier durch Bananen ersetze (1 Ei = eine halbe Banane). Und da meine Muffins ja bereits zwei geplante Sorten Früchte in sich hatten, dachte ich das passe ganz gut.










Ich habe dabei gelernt, dass ich Bananen frisch sehr gerne mag, in Muffins jedoch nicht ;)
Mir persönlich hat es zu sehr nach Banane geschmeckt, obwohl ich wohl dazu sagen sollte, dass mein Mitgeniesser gar keine Banane geschmeckt hat. Der hat nur die Zitrone geschmeckt.

Fazit No. 1: Ich werde keine Eier mehr durch halbe Bananen ersetzen, da es mir nicht schmeckt. Obwohl es von der Konsistenz her super funktioniert hat.
Fazit No. 2: Geschmack ist sehr individuell. ;)

Da ich von dem Rezept in der gebackenen Variante nicht überzeugt bin, gibt es heute kein Rezept dazu. Ich werde das Ganze nochmals ohne Banane backen, vielleicht überzeugt mich das mehr und beschert euch ein weiteres Rezept...












Und dann habe ich gestern das neue Buch von Mira und Bianca in den Händen gehalten - ein Traum! Nachdem ich soooo lange darauf gewartet habe, da der Postbote dies bei unseren Nachbarn abgegeben hat ohne ein Kärtchen bei uns zu hinterlassen... Danke Mira für diesen tollen Gewinn!!! Ich habe mich wahnsinnig gefreut, bin aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen und war kurz davor unsere komplette Wohnung inklusive Mobiliar weiß zu streichen!!






Leider sieht es bei uns auch heute nicht nach Sonnenschein aus, aber ich hoffe, dass bei euch der Frühling einzieht und gute Laune mitbringt!

Liebste Grüße,
Rike

25. Februar 2011

Minzgeküsst

Hallo ihr Lieben,

auf euren Blogs sind so schöne Frühlingsbilder zu sehen, nur hier ist es draußen immer noch nicht Frühling... Ich habe diese Woche ja meine Mami besucht und ihr ein paar "Mint-Filled Brownie Cupcakes" gebacken. Denn sie liebt seit ich denken kann die kleinen Minzeschokolädchen. Was daran jetzt "Cupcake" statt "Muffin" ist, weiß ich auch nicht so genau, aber was soll's. Lecker war's, auch wenn ich die Kleinen ein wenig zu lange im Ofen hatte. So richtig weich waren sie leider nicht mehr. Nächstes Mal also früher rausnehmen!










Das Rezept stammt aus dem Backbuch "Martha Stewart's Cupcakes" - wahrscheinlich deswegen auch der Name... Und hier kommt das Rezept für 12 der kleinen Schokoladenträume:

225 Gramm Zartbitterschokolade
110 Gramm Butter
110 Gramm Zucker 
0,75 Teelöffel Salz
3 Eier
60 Gramm Mehl
30 Gramm Backkakao
12 "Peppermint Patties" (s. Bilder)

1. Den Ofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Muffinförmchen in das Blech setzen. Dann die Butter und die Schokolade zusammen schmelzen.

2.  Den Zucker und das Salz vermischen und in die Schoki-Butter-Masse geben. Die Eier nach und nach einrühren und vermischen. Das Mehl und den Kakao sieben und mit dem Rührbesen (nicht mit dem elektrischen Handmixer oder einer Küchenmaschine!) vorsichtig unter die Schokomasse rühren. Nicht länger als nötig rühren, da der Teig sonst die "Fluffigkeit" verliert. 

3. Jeweils einen Esslöffel des Teiges in ein Förmchen geben, ein Peppermint Pattie darauf legen und dann einen weiteren Esslöffel des Teiges darauf geben. (Die "Peppermint Patties" sind kleine Schokoladen-Minztaler und gab es bei uns im Supermarkt von verschiedenen Firmen. Alternativ kann man bestimmt auch die A*** E*** Blättchen zerbrechen.)

4. In den Ofen geben und nach 25 Minuten vorsichtig nachschauen. Im Rezept stehen 35 Minuten, das war bei mir aber definitv zu lange. Ich wollte auf Nummer sicher gehen, da durch die Pfefferminzdinger der Teig noch so flüssig aussah, aber ich schätze, dass sie bereits nach 25 bis 30 Minuten den Ofen hätten verlassen sollen :)

5. Zehn Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren.














Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in das Wochenende und hoffe der Frühling kommt bald! Jetzt schaue ich mal nach meinem ersten "Do It Yourself-Dekoprojekt"... wenn es erfolgreich war, folgen bald Bilder! Und nicht vergessen: Heute ist die letzte Chance in den Lostopf zu hüpfen!

Liebste Grüße,
Rike


P.S. Für meine Mami: