16. März 2011

Morgenstund hat Zimt im Mund...

Gibt es etwas besseres als warmen Zimt? Ich finde nicht... Zimt macht mich vermutlich glücklicher als Schokolade (also im allgemein herrschenden Normalzustand, nicht wenn ich gerade meine *Ich-brauche-Schokolade*-Anfälle habe). Deshalb kommt bei mir auch auf (fast) alles Zimt drauf, siehe mein Frühstück :) 


 


Heute hatte ich meine "kleine" Cousine zum Frühstück bei mir und da ich nur Brot im Haus hatte (na gut, und Zwiebelbaguette..., das ich gestern beim Bäcker eindeutig als Mehrkornbaguette gekauft habe!), habe ich überlegt, was ich noch kleines Süßes auf den Frühstückstisch zaubern kann. Von gestern war noch ein wenig Blätterteig im Kühlschrank und Zimt ist ja immer im Haus und so habe ich kurzerhand Zimtstangen gebacken. Geht gaaaanz einfach und schnell - super! 

Hach ja, viele von euch fragen ja immer, wie ich es schaffe mein Gewicht zu halten bei den ganzen Naschereien. Die Antwort ist einfach: GAR NET :(

Meine Lieblingsjeans zwickt und zwackt mittlerweile schon ganz schön, aber darunter soll doch meine Cousine nicht leiden, oder? Ich versuche ja mittlerweile zwischen meinem Backen FG zu machen. 
FDH (Friss die Hälfte) funktioniert bei mir sowieso nicht, ich habe zuviel Hunger, koche zu gerne und es gibt sowieso einfach auch zuuu viele leckere Sachen ... Deshalb also nun FG (Friss Gesund). 

Heißt: (noch) mehr Obst und Gemüse, abends öfter Salat und Sahnesauce nur noch für den Herrn des Hauses. Eigentlich ernähre ich mich ja sehr gesund, aber ich backe ja auch sooo gerne und da muss man ja auch wissen wie es schmeckt (frisch aus dem Ofen, abgekühlt, nach einem Tag... *zwinker*)!

 
 




Blätterteig ist etwas Wunderbares und ich finde es großartig, dass frau ihn bereits zubereitungsfertig erwerben kann. Denn man kann daraus so herrlich schnell kleine Leckereien zaubern!! Direkt vom Kühlregal ab in den Ofen, egal ob als Apfeltasche gefüllt (gab es gestern Nachmittag zum Kaffee... leeecker!) oder als kleine Würstchen im Schlafrock. Ich habe auch noch ein ganz tolles und super einfaches Nachtischrezept von Donna Hay mit Blätterteig. Ach, das zeige ich euch auch mal!
Für die Zimtstangen braucht ihr nur Blätterteig, Eigelb, Wasser, Zimt, Zucker und einen Ofen :)

Ich hatte noch eine halbe Packung Blätterteig, deshalb habe ich 1 Eigelb mit einem Esslöffel Wasser vermischt und dies auf den Blätterteig gestrichen (Wahnsinn, wie gelb das ist, oder?). Bei einer ganzen Packung Blätterteig benötigt man dann dementsprechend zwei Eigelb und zwei Esslöffel Wasser. Dann Zimt und Zucker vermischt und drübergestreut. Den Teig in etwa sechs Zentimeter breite Streifen geschnitten, aufgerollt und noch einmal mit Eigelbwasser bestrichen und Zimt&Zucker bestreut. Bei 180 Grad (Umluft) für 10-12 Minuten in den Backofen (unterste Schiene) und aus dem Ofen kamen superleckere und herrlich duftende Zimtstangen!






So - heute Mittag gibt es dafür mal Rohkost mit Dip, sonst muss ich mir bald neue Hosen kaufen :) Ich hoffe ihr habt einen schönen Nachmittag, ich werde gleich eine Runde am Strand spazieren gehen... Ist es nicht toll, wenn man direkt am Meer wohnt? Ich liebe es!!

Allerliebste Grüße,
Rike


14. März 2011

Frühling, bitte komm zurück!! (es gibt auch noch Reste vom Tiramisu!!)

Frühling, ich vermisse dich!! Wir hatten doch dieses Jahr gerade erst Bekanntschaft gemacht.. 
Woran lag es denn? Lag es an mir? Die Haare, mein Outfit? Sind doch alles Dinge, die man ändern kann!!
Ich gebe zu, eventuell nichts frühlingshaft und dem Anlass entsprechend gekleidet gewesen zu sein. Aber das kam doch bloß durch die Halsschmerzen. Hätte ich diese nicht gehabt, wäre ich bestimmt im geblümten Sommerkleid im Sonnenschein über die Wiesen gesprungen.

Wärst du dann länger geblieben? Bitte komm ganz schnell wieder, ich zieh auch schon mal mein Blümchenkleid an, ja? Und von dem leckeren Tiramisu ist auch noch was da. 

Das magst du doch bestimmt, oder? Jeder mag Tiramisu!!




Ich LIEBE Tiramisu.

Und deshalb gab es das auch am Wochenende bei uns, als wir Besuch von lieben Freunden hatten und ich überlegt habe, was für einen leckeren Nachtisch ich machen könne. Ich habe schon diverse Male versucht, das Originalrezept so abzuwandeln, dass es ein klein wenig figurfreundlicher ist. Aber das bringt nichts. Es ist dann einfach nicht das gleiche. Quark macht das Ganze zu... quarkig... und auch das Einrühren von Joghurt bringt nicht das gleiche Geschmackserlebnis. 

Deshalb heute und hier mein "Originalrezept". Woher? Weiß ich leider nicht mehr genau, habe ich vor Jahren auf einen Zettel geschrieben (ohne Quellenangaben). Die Fotos sind leider... ähm ja, nicht sooo lecker :) Ich dachte die Übrigbleibsel würden sich bestimmt hübsch fotografieren lassen. War aber nicht der Fall. Naja - GESCHMECKT HATS TROTZDEM SOOOOOO GUT!!!!!




Und hier das leckere Rezept:

3 Eier
60 Gramm feiner Zucker
40 ml Amaretto
10 ml brauner Rum 
200 ml Espresso
500 Gramm Mascarpone
1 Packung Löffelbisquit
Zartbitterschokolade
Dunkler Kakao

Die Eier trennen und das Eigelb mit dem feinen Zucker zusammen mit einem Handrührgerät aufschlagen. Dann das Eiweiß mit dem Handrührgerät in einer separaten Schüssel aufschlagen, bis es steif ist (Wichtig: Vorher die Rührhaken abwaschen!!).  Die Hälfte der Eischneemasse zusammen mit 250 Gramm Mascarpone zu der Eigelbzucker-Masse geben und mit einem Rührbesen per Hand (!!) unterheben. Wenn eine homogene Masse entstanden ist, den restlichen Eischnee und die anderen 250 Gramm der Mascarpone hinzugeben und auch hier von Hand weiterrühren. 

Den Amaretto mit dem braunen Rum und Espresso vermischen. Nun eine große Form bereithalten und die Löffelbisquit kurz von einer Seite in die Espressomischung tunken und dann in die Form legen. Sobald der Boden bedeckt ist, mit der Mascarponemasse bedecken und dann erneut eine Schicht mit Löffelbisquit. Zum Schluss die restliche Mascarponecreme daraufgeben und glattstreichen. Zartbitterschokolade darüberhobeln und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Mascarponemasse richtig fest wird. Vor dem Servieren noch ein wenig Kakaopulver darübersieben und der Genuss ist vollkommen!




Und hier noch ein paar zuckersüsse Bilder, die im Laufe der letzten Woche entstanden sind:

Gesunde Nascherei zum GNTM-Mädelsabend, inspiriert von Joanna von Liebesbotschaft.
Suuuper lecker waren Kiwi, Banane und Kokosnuss im Schokomantel *hmmmmm*



Und Caramel Crunch sowie Crunchy Dark Chocolate Cookies habe ich unter Anderem in die zuckersüssen Päckchen an die lieben Gewinner meines Giveaways gepackt...  






Ich wünsche euch allen einen zuckersüssen Start in diese Woche, ich gehe jetzt mein Sommerkleidchen anziehen & mein tolles neues Parfum "Peach Blossom" aufsprühen, das mir Mr. Zuckersüss am Wochenende bei unserem sonnigen Flensburg-Ausflug geschenkt hat ;)

Liebste Grüße,
Rike

10. März 2011

SWEET EASTER: Ideen für den Osterbrunch (No. I)

Zugegeben ist es bis Ostern noch ein wenig hin und der Hase hat noch ganze 45 Tage, bis er gehoppelt kommt. Aber es ist ja nie zu früh, sich mit Feiertagen und der Frage "Was gibt es zu essen" und "Wie kann ich dekorieren" auseinanderzusetzen. Zumal man sich dem Thema Ostern mittlerweile auch nicht mehr entziehen kann - fürchertliche Plastikdeko in jedem Drogerie- und Supermarkt. Viele von euch haben ja auch bereits angefangen österlich zu dekorieren, ein TRAUM im Gegensatz zu den Dingen, die frau sich jeden Tag beim Einkauf anschauen muss!!

Ich finde es toll, wieviele Ideen und Inspiration ich auf euren Blogs bekomme! Es macht so viel Spass bei euch zu stöbern und hat mich dazu veranlasst, am letzten Märzwochenende zusammen mit einer lieben Freundin einen Nähworkshop zu besuchen. Zwölf Stunden Nähen in zwei Tagen und hoffentlich hinterher genug Wissen, um zuhause weiter zu machen :) Ich freue mich schon ganz doll darauf!!

Leider ist meine bessere Hälfte dieses Jahr zu Ostern beruflich unterwegs und so werde ich mal wieder zu meinen Eltern fahren. Das ist doch auch eine schöne Alternative! Hier aber nun meine Idee No. 1 für den Osterbrunch. Eigentlich mehr Dekoration als Essen, obwohl es auch zuckersüss und essbar ist ;)






Kleine essbare Osternester, in denen Süssigkeiten platziert werden können. Und wenn das Essen nicht gereicht hat, können auch diese noch verzehrt werden :)
Alles, was man dazu braucht, ist das liebste Cookie-Rezept und eine Backform für Muffins. Ich habe dazu ein neues Rezept für "Crunchy Cookies" ausprobiert, damit die Osternester auch schön hart werden und nicht zerbröseln. Den Keksteig zubereiten und aus ein wenig Teig (in etwa so viel wie ein Tischtennisball) flache Kreise in der Größe eines American Cookies formen. Diese dann in die gefettete Muffinform setzen und leicht andrücken, sodass in der Mitte eine Mulde entsteht. Die Kekse bei 185 Grad für 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Gegebenenfalls zwischendurch mal in den Ofen schauen und die Mitte wieder ein wenig eindrücken. Nach fünfzehn Minuten aus dem Ofen holen, den Rand der Kekse mit einem Messer vorsichtig von der Muffinform lösen und in der Form abkühlen lassen, bis der Teig richtig fest  und komplett kalt ist. (Ich habe versucht die Nester nach etwa fünfzehn Minuten bereits aus der Form zu holen - keine gute Idee. Endet nur mit zerbrochenen Nestern und gaaanz vielen Krümmeln... )








Der wunderschöne Untergrund, auf dem die Osternester stehen und die Hintergründe der folgenden Bilder sind Geschenkpapier beziehungsweise Oster-Postkarten, die ich von der lieben Therés habe! Danke auch noch mal auf diesem Wege, ich habe mich riesig gefreut und würde am liebsten bereits mit dem Kartenschreiben anfangen :)








Bei uns ist es heute leider wieder kühl, grau und nass! Ich mag gar nicht vor die Tür gehen, der Wind pfeift ums Haus und es nieselt... Naja, wenigstens hatten wir letztes Wochenende wunderbares Wetter und konnten einen ausgiebigen Spaziergang im Sonnenschein machen und hinterher noch mit Freunden eingekuschelt in Fleecedecken auf deren Terasse sitzen und Kaffee mit Keksen genießen!

Ich hoffe bei euch ist schöneres Wetter und ihr habt einen tollen Tag!

Liebste Grüße,
Rike

8. März 2011

Ofenfrische Bagels

Hallo ihr Lieben,
mein aktuelles Backen ist eine Achterbahnfahrt - ich habe in den letzten Tagen ein paar neue Rezepte ausprobiert und bin teilweise richtig enttäuscht gewesen. So auch gerade, als ich die "Best Chocolate Chip Cookies Ever" aus dem Ofen geholt habe. Ein Rezept, das ich von einem amerikanischen Blog habe und dort in den höchsten Tönen gelobt wurde. Hmm.. mir schmeckt's leider nicht :( 
Umso besser ist das Rezept von diesen Bagels, die ich am Wochenende gebacken habe. Super einfach und ein Traum! Ich mag Bagels sehr gern und kaufe mir auch in der Mittagspause oft einen mit Tomate, Mozzarella und Rucola belegten Bagel. Doch diese gab es Samstag frisch aus dem Ofen und süss bestrichen. Und da sie alle ratzfatz weg waren, gibt es leider nur diese wenigen Bilder :)




Am Besten haben sie mir mit Frischkäse und Marmelade oder einfach nur mit Nutella geschmeckt, denn das Frühstück ist bei mir immer süss!








Zutaten für 8 Bagels 
1 Tütchen Trockenhefe
350 ml Wasser
600 Gramm Mehl (Typ 550 - wichtig!)
15 Gramm Salz 
2-3 Esslöffel Honig
3 Esslöffel Rapsöl (alternativ Sonnenblumenöl)

+ 3 Esslöffel Honig für das kochende Wasser
1 Eiweiß zum Bestreichen
Nach Belieben Sesam/Mohn zum Bestreuen

Und so einfach geht's:
350 ml lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben und die Trockenhefe hineingeben. Einige Minute stehen lassen, bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat (bei Bedarf zwischendurch mal umrühren).
Das Mehl mit dem Salz verrühren und mit Hilfe eines Mixers mit dem Honig, Rapsöl und dem Hefewasser zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 bis 1.5 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges etwa verdoppelt hat. Ist dies nach der angegebenen Zeit noch nicht geschehen, weiter gehen lassen! Ich stelle die Schüssel meist auf die Heizung, dann geht's ruck-zuck :)

Nun den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig noch mal kurz durchkneten und  in 8 Portionen teilen. Zu einem runden Teigling formen und ein wenig plattdrücken. In jede Portion mit einem Holzlöffelstiel ein Loch in die Mitte drücken und dieses mit den Händen nacharbeiten, sodass man am Ende einen recht großen Teigring hat. Da die Bagels sehr stark aufgehen, habe ich ein Loch von etwa 7cm Durchmesser gemacht und der Teigring war etwa vier Zentimenter breit. 

In einem großen Kochtopf langsam Wasser auf der niedrigsten Stufe erhitzen und die drei Esslöffel Honig hineingeben. (Durch den Honig erhalten die Bagels einen schönen Glanz!) Das Wasser sollte gut warm sein, aber auf keinen Fall kochen! Nach und nach jeweils einen Bagel in das Honigwasser geben und 30 Sekunden darin schwimmen lassen.
Teigringe auf das Backblech legen und kurz antrocknen lassen. Durch das Wasserbad quellen sie bereits ein wenig auf, evtl. den Bagel noch einmal nachformen. Dann mit Eiweiß bestreichen und nach Geschmack mit Sesam, Mohn ... bestreuen. Im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten backen, bis die Bagels goldbraun sind. 

Herausnehmen und auf einem Rost abkühlen lassen oder gleich warm genießen ;)

EDIT: Dieses Rezept habe ich von Steph vom Kleinen Kuriositätenladen. Ein toller Foodblog mit super leckeren Rezepten! 




Und nun widme ich mich mal wieder meinen anderen Backvorhaben! Ich wünsche euch einen schönen Dienstag bei diesem traumhaften Sonnenschein!

Liebste Grüße,
Rike


5. März 2011

Sommerbeeren in Prosecco-Gelee

JUHU der Frühling ist nun endlich auch im Norden Deutschlands angekommen. Und ich weiß auch, warum! Ich habe ihn nämlich überlistet! Erst frühlingshafte Zitronenmuffins gebacken und gestern bereits die Sommerfrüchte ausgepackt - da hat der liebe Frühling wohl bemerkt, dass er langsam mal in die Puschen kommen muss :)








Gestern Abend war nun endlich unser "Valentinstag-Nachhol-Dinner". Ich hatte meinem Schatz zum Valentinstag ein leckeres Menü versprochen, doch ein blöder Termin am Nachmittag bis in den Valentinsabend hinein hat uns dazu veranlasst Pizza zu bestellen und das Dinner nachzuholen. 
Gestern bin ich dann schön einkaufen gegangen und habe drei neue Rezepte ausprobiert. Alle aus einem Kochbuch von Jamie Oliver. Zur Vorspeise gab es "Große Garnelen mit Chili, Petersilie, Ingwer und Knoblauch auf Ciabatta", dann folgte "Im Parmaschinken gebackener Seeteufel mit Süsskartoffelpüree und Rucola" und zu guter Letzt dann das folgende Dessert: "Sommerfrüchte in Crème de Cassis-Prosecco-Gelee". 

EIN TRAUM!






Das Ganze ist wirklich schnell und einfach gemacht. Das Finden der Zutaten im Supermarkt hat in diesem Fall länger gedauert, als die Zubereitung! Im Originalrezept wird das Ganze mit Holunderblütenlikör gemacht, doch da es diesen selbst im Getränkefachmarkt nicht gab, habe ich mich dann für Crème de Cassis (Likör von schwarzen Johannisbeeren) entschieden. Und das war auch sehr lecker!

Normalerweise ist das Gelee durchsichtig, doch durch den dunklen Likör und Rosé-Prossecco, ist es bei mir dunkelrot geworden. Witzig ist, dass sich in dem Gelee durch den kühlen Prosecco kleine Bläschen bilden, die beim Verspeisen im Mund zerplatzen! Ich habe das Gelee in kleinen Schälchen gemacht und dann gestürzt und mit ein wenig Sahne übergossen. Himmlisch! Und das Beste: Für heute Abend sind noch zwei Schälchen da! In diese habe ich als letztes ein hauchzartes Stück Birne gegeben - sieht toll aus, oder?




So und hier nun das abgewandelte Rezept für drei bis vier Portionen (je nach Größe der Schälchen) zum Nachmachen und Genießen! Dabei beachten, dass das Gelee mindestens eine Stunde kühlgestellt werden muss! Man kann es auch bereits 2, 3 Tage im Voraus zubereiten, da es sich wunderbar hält!

Beeren in Crème de Cassis-Prosecco-Gelee
1 Schälchen Blaubeeren
1 Schälchen Himbeeren
3 Blatt weiße Gelatine (5 Gramm)
70ml Crème de Cassis
1 gehäufter Esslöffel Zucker
210ml gekühlter Prosecco

Die Beeren auf die Schälchen verteilen und diese in den Kühlschrank stellen. Die Gelatineblätter in einer Schüssel mit etwas kaltem Wasser fünf Minuten quellen lassen und in der Zwischenzeit den Likör bei schwacher Hitze in einem kleinen Topf erwärmen. Dann die Gelatine zu dem Likör geben und unter ständigem Rühren ein wenig einkochen lassen. Jetzt den Zucker zugeben, diesen unter Rühren ebenfalls auflösen und dann die Masse in einem separaten Behälter ein paar Minuten bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Schälchen mit den Früchten und den Prosecco aus dem Kühlschrank holen. 

Es ist wichtig, dass die Förmchen mit den Früchten und der Prosecco gekühlt sind, denn nur so bleiben die Bläschen im Gelee, wenn es fest wird und zerplatzen erst später im Mund! Den Prosecco in die Likörmischung gießen und diese dann über die Früchte geben. Das Gelee für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen! Wenn man das Gelee aus den Förmchen stürzen will einfach vor dem Servieren über Kopf unter heißes Wasser halten. Pur, mit Crème fraîche oder ein wenig süßer Sahne übergossen servieren!

UND DIESEN LEICHTEN SOMMERTRAU GENIESSEN!

Ich hoffe ihr habt ein wunderschönes Wochenende bei diesem herrlichen Sonnenschein und den milderen Temperaturen. Und zum Schluss noch ein Bild von Oskar, weil ich es soooo süss finde :)

Liebste Grüße,
Rike



3. März 2011

Frühlingsmuffins und ein Fazit

Da der Frühling bei uns leider nach wie vor auf sich warten lässt und ich gestern keinen einzigen Sonnenstrahl entdecken konnte, wurden kurzerhand "Frühlingsmuffins" gebacken. Das war zwar nicht das im letzten Post angekündigte Rezept, doch ich wollte etwas schön fruchtiges, dass einem bei dem grauen Wetter zumindest das Frühlingsgefühl in den Mund zaubert. Und da ich letzte Woche auf dem Markt wie eine Wilde Zitronen eingekauft habe, lagen Zitronenmuffins nahe. Noch ein wenig Himbeeren für die Komponente "Sommer" und los ging's. 



Eine Sache habe ich jedoch nicht gemacht, die ich sonst immer mache und ab heute auch wieder tun werde: Vor dem Backen gucken, ob auch wirklich alle Zutaten da sind. Und zwar in der richtigen Menge. Was mir nämlich beim Zusammenrühren plötzlich auffiel war, dass ich nur noch zwei statt drei Eier hatte. Das ist aber ja kein Beinbruch und so habe ich eine halbe Banane mit hinzu gegeben (!?!). Ich habe letztens im Fernsehen gesehen, dass ein TV-Koch sagte, man könne Eier durch Bananen ersetze (1 Ei = eine halbe Banane). Und da meine Muffins ja bereits zwei geplante Sorten Früchte in sich hatten, dachte ich das passe ganz gut.










Ich habe dabei gelernt, dass ich Bananen frisch sehr gerne mag, in Muffins jedoch nicht ;)
Mir persönlich hat es zu sehr nach Banane geschmeckt, obwohl ich wohl dazu sagen sollte, dass mein Mitgeniesser gar keine Banane geschmeckt hat. Der hat nur die Zitrone geschmeckt.

Fazit No. 1: Ich werde keine Eier mehr durch halbe Bananen ersetzen, da es mir nicht schmeckt. Obwohl es von der Konsistenz her super funktioniert hat.
Fazit No. 2: Geschmack ist sehr individuell. ;)

Da ich von dem Rezept in der gebackenen Variante nicht überzeugt bin, gibt es heute kein Rezept dazu. Ich werde das Ganze nochmals ohne Banane backen, vielleicht überzeugt mich das mehr und beschert euch ein weiteres Rezept...












Und dann habe ich gestern das neue Buch von Mira und Bianca in den Händen gehalten - ein Traum! Nachdem ich soooo lange darauf gewartet habe, da der Postbote dies bei unseren Nachbarn abgegeben hat ohne ein Kärtchen bei uns zu hinterlassen... Danke Mira für diesen tollen Gewinn!!! Ich habe mich wahnsinnig gefreut, bin aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen und war kurz davor unsere komplette Wohnung inklusive Mobiliar weiß zu streichen!!






Leider sieht es bei uns auch heute nicht nach Sonnenschein aus, aber ich hoffe, dass bei euch der Frühling einzieht und gute Laune mitbringt!

Liebste Grüße,
Rike

2. März 2011

Buttermilch-Früchtchen

Leichte Leckereien müssen her! Meine Lieblingsjeans passt nicht mehr und ich weiß eindeutig, woran es liegt... Deshalb wurde die letzten Tage nicht gebacken (na gut - außer den Scones am Sonntag Morgen, die wollten jedoch warm und im Bett genossen werden, weshalb es leider keine Bilder gibt), sondern leckere Früchtchen eingekauft und ein frühlingshafter und leichter Nachtisch kredenzt.


                  


Ich habe auf dem Markt einfach mitgenommen, was mich angelacht hat und obwohl meine Auswahl so gar nicht deutsche-Jahreszeiten-gerecht war, war es ein Traum!!! Eine meiner absoluten Lieblingsfrüchte ist MANGO! Seit ich in Australien war, gibt es jedoch nur wenige hier in Deutschland, die mit dem dort erlebten Geschmack mithalten konnten. Doch am Wochenende hatte ich Glück, die Investition in die Flugmango hat sich gelohnt und es war einfach nur traumhaft süss! Von Mangos aus dem Supermarkt habe ich mittlerweile ganz großen Abstand genommen, auch wenn die Preise verlockend sind - geschmacklich ist es meistens eine Katastrophe und hat nichts mit Mango zu tun! 


                 



                



                



Dazu gab es Granatapfelkerne und Blaubeeren, das Ganze für mich mit Buttermilch (herrlich frisch!) und für den Mann des Hauses mit Sahne (der muss ja nicht so auf die Linie achten und mag Sahne sowieso viiiiel lieber als Buttermilch).


                   


Aber heut oder morgen habe ich ein neues Rezept auf dem Backplan, welches vom Aussehen her wirklich niedlich ist - ihr dürft gespannt sein!!

Liebste Grüße,
Rike